|
Antenne und Prozessor Bei den Handgeräten gibt es zwei Bauarten von Antennen. Zum einen wäre die Flach- oder auch Patchantenne genannte Variante, die im Gerät verbaut ist. Die Andere wäre die Quadrifilar-Helix-Antenne, die außerhalb des Gerätes liegt. Einen Unterschied im Empfang gibt es bei diesen Antennen nicht, so ist es halt dem Betrachter überlassen, welche er schöner oder praktischer findet. Mehr macht bei der Umsetzung der Empfangssignale der Prozessor aus. In den hochwertigen Geräten befindet sich meist der SiRstarIII-Chip, der für sehr gute Positionsgenauigkeit im Gebirge, Wäldern, etc. sorgt. Auch die Position wird von solchen Geräten schnell ermittelt, nur der Preis ist relativ hoch. Aber auch die Prozessoren in den einfacheren Geräten werden immer besser und können somit gut mithalten. Empfangskanäle Ist eine sehr wichtige Komponente. Hier gibt es eine ganz einfache Regel: Je mehr Kanäle/Satelliten empfangen werden können, umso genauer ist die Position. Die meisten Geräte können heutzutage zwischen 12 und 16 Satelliten empfangen, sowie 2 WAAS/EGNOS-Satelliten, die zusätzlich angerechnet werden müssen. Display Typen: Es gibt drei Arten von Display, reine Schwarz-Weiß-, Grau-Stufen- und Farbdisplays. Je nach Preisklasse oder Gerätetyp finden sie Verwendung. Hier ist klar die Frage, was man braucht. Um eine reine Navigation nach Entfernung zu machen, reicht ein Schwarz-Weiß- oder Grau-Stufen-Display aus. Möchte man jedoch nach Karte navigieren, so ist ein Farb-Display voll und ganz im Vorteil. Auflösung: Egal bei welchen Displaytyp, die Auflösung gibt die Qualität vor. Daher sollte man schon vor dem Kauf auch die Pixelanzahl achten, d.H. wenn die Pixelzahl bei gleicher Displaygröße höher ist, desto besser ist die Darstellung Temperaturen: Auch auf den Temperaturbereich sollte geachtet werden. Höhere Temperaturen machen das Gerät nicht so viel aus, aber wenn es in die Minusgrade geht, machen viele Displays schlapp. Beleuchtung: Die meisten Geräte verfügen über ein beleuchtetes Display, dieses kann sich aber als reiner Stromfresser erweisen. Viele haben eine Vollbeleuchtung, sprich das Display selber wird dazu genutzt. Einige Geräte haben allerdings eine passive Randbeleuchtung mit LED´s, die recht sparsam im Verbrauch sind. Tastenfeld Beim Kauf sollte auch auf diese geachtet werden. Die Tasten sollten so angeordnet sein, dass man sie gut in einer Hand bedienen kann. Auch ein Handschuh sollte die Bedienung nicht behindern können. Gehäuse Nahezu alle Gehäuse sind Wasserdicht, was es aber nicht immer bleiben muss. Daher ist eine Schutzhülle oft sehr hilfreich. Geräte mit reinem Kunststoffgehäuse haben aber einen kleinen Nachteil, sie liegen bei Nässe nicht so gut in der Hand, wie gummierte. Speicher Der Speicher ist eine wichtige Sache, da man ja genügend Wegpunkte, Routen und Tracks speichern möchte. Viele Geräte bieten nur einen internen Speicher, der in den meisten Fällen aber vollkommen ausreicht. Will man aber Kartenmaterial laden, ist ein Gerät, welches mit Speicherkarten aufgerüstet werden kann recht sinnvoll. Datenschnittstelle Eine Schnittstelle ist schon recht sinnvoll. Damit kann die Software im Gerät geupdatet werden. Auch Routen, Wegpunkte oder Tracks, die vorher auf dem PC erstellt wurden, können so einfach übertragen werden. verschiedene GPS-Geräte
|